Im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft nehmen internationale Einsätze von Mitarbeitern beispielsweise im Rahmen von Bau- oder Montageaufträgen immer mehr zu.

Auch deutsche Unternehmen entsenden zunehmend vorübergehend Mitarbeiter nach Belgien und Luxemburg.

Dieser grenzüberschreitende Einsatz von Arbeitnehmern berührt insbesondere drei Rechtsbereiche, nämlich das Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht.

Hinzu kommt, dass vor Beginn der Tätigkeit in Belgien oder Luxemburg bestimmte Melde- und Registrierungspflichten erledigt werden müssen.

Jede Entsendung von Arbeitnehmern nach Belgien und Luxemburg muss beispielsweise der zuständigen Behörde in Belgien bzw. Luxemburg grundsätzlich im Voraus gemeldet werden. Der entsprechende Meldenachweis ist dem Auftraggeber vorzulegen und während des Einsatzes mitzuführen. Bei Verstoß droht die Verhängung von Sanktionen.

Je nach Art und Umfang der jeweils in Belgien und Luxemburg ausgeführten Dienstleistung können weitere Registrierungspflichten zur Anwendung kommen.

Unter anderem auch die jeweils geltenden Mindestlohn- und Arbeitszeitvorschriften sollten eingehalten werden.